Raueiser Buchtipp
David Markson: Wittgensteins Mätresse

"Wittgensteins Mätresse" ist eine intellektuelle Tour de Force, verfasst in einer Sprache, die sich immerfort selbst überlistet, die Volten schlagend den Leser in die Irre führt und ihn dennoch belehrt und tief beseelt zurücklässt. David Marksons in den USA kultisch verehrter Roman ist ein funkelndes, philosophisches, raffiniert verwobenes Kunstwerk, wie man es sonst nur von William Gaddis, Thomas Pynchon oder David Foster Wallace kennt. Ein Roman wie kein anderer.

Die Künstlerin Kate hält sich für den letzten Menschen auf Erden. Doch gab es sie wirklich jene Apokalypse, die nur sie allein verschont hat? Oder ist Kate wahnsinnig? In einem Strandhaus an einer unbekannten Küste dokumentiert eine Frau ihre Suche nach den Überlebenden einer namenlosen Katastrophe, durchforstet ihre Erinnerung an Kunstwerke, Bücher und Artefakte einer untergegangenen Zivilisation. Und während Kate rastlos über den Globus reist, in den größten Museen der Welt übernachtet und an den verlassenen Monumenten unserer Kultur umherstreicht, entspinnt sich wie nebenbei eine irrwitzige Geschichte der westlichen Welt: von Homer, der womöglich eine Frau war, über Aristoteles Lispeln bis zu Rembrandts rostbrauner Katze, von Guy de Maupassants Abneigung gegenüber dem Eiffelturm zu Brahms Abneigung gegenüber Kindern. Doch dann und wann, tief verborgen zwischen den Zeilen, scheint eine Trauer auf, die vermuten lässt, dass Kates Geschichte womöglich eine ganz andere ist

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