Raueiser Buchtipp
Frank Schirrmacher: Ego Das Spiel des Lebens

Frank Schirrmacher zeichnet in seinem bahnbrechenden neuen Buch die Spur dieses monströsen Doppelgängers nach und macht klar, dass die unbeabsichtigte Konsequenz seines Spiels das Ende der Demokratie sein könnte, wie wir sie heute kennen.

Dieses Buch erzählt davon, wie nach dem Ende des Kalten Kriegs ein neuer Kalter Krieg im Herzen unserer Gesellschaft eröffnet wird. Es ist die Geschichte einer Manipulation: Vor sechzig Jahren wurde von Militärs und Ökonomen das theoretische Model eines Menschen entwickelt. Ein egoistisches Wesen, das nur auf das Erreichen seiner Ziele, auf seinen Vorteil und das Austricksen der anderen bedacht war: ein moderner Homo oeconomicus. Nach seiner Karriere im Kalten Krieg wurde er nicht ausgemustert, sondern eroberte den Alltag des 21. Jahrhunderts. Aktienmärkte werden heute durch ihn gesteuert, Menschen ebenso. Er will in die Köpfe der Menschen eindringen, um Waren und Politik zu verkaufen. Das Modell ist zur selbsterfüllenden Prophezeiung geworden. Der Mensch ist als Träger seiner Entscheidungen abgelöst, das große Spiel des Lebens läuft ohne uns. Frank Schirrmacher zeichnet in seinem bahnbrechenden neuen Buch die Spur eines monströsen Doppelgängers nach und macht klar, dass die Konsequenzen seines Spiels das Ende der Demokratie sein könnte, wie wir sie heute kennen. Zeitung'. 2004 sagte er dem Altersrassismus den Kampf an - für sein Buch 'Das Methusalem-Komplott' erhielt er u. a. den 'Corine-Sachbuch-Preis' und die Auszeichnung 'Journalist des Jahres 2004'. Mit 'Minimum' landete er 2006 erneut einen publizistischen Coup und setzte das Thema des Jahres. 2007 erhielt er als erster Journalist den 'Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache' und wurde 2009 mit dem 'Ludwig-Börne-Preis' ausgezeichnet. Zuletzt erschien bei Blessing 'Payback'. Frank Schirrmacher lebt in Frankfurt und Potsdam.

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